Kompaktes Wissen rund um den Erklärfilm

Werbe- und Imagefilme sind ein fester Bestandteil der Markenkommunikation. Doch sind das mittlerweile nicht mehr die einzigen Bewegtbildformate im Kommunikationsmix. Der Erklärfilm hat sich in den vergangenen 10 Jahren zu einem festen Bestandteil der Marken – und Produktkommunikation entwickelt. Warum, weshalb und was ihr genau über Erklärfilme wissen wollt, findet ihr kurz und knackig in den FAQ´s!

Erklärfilme

Ein Erklärfilm ist ein Film der meist mit animierten Elementen sehr kurz und knapp einen komplexen Sachverhalt durch leicht verständliche Symbolik erklärt.

Erklärfilme gibt es in sehr unterschiedlichen Stilrichtungen. Hier ein paar Beispiele: Livegezeichnet, Papierkollage, animiert mittels 2D oder 3D Elementen, Stop-Trick-Animation, Legetrick, Bild für Bildanimation, Kombination aus Realbildern und Illustrierten Motiven, animierte cgi-Elemente (computer generated Images). Je nach Kundenwunsch und Dramaturgie können die Stile auch miteinander gemischt werden.

Erklärfilme können ein Teil des Kommunikationsmixes sein und sich als fester Bestandteil in der Kommunikation zwischen Mare und Kunde etablieren! Besonders gut geeignet sind diese Erklärfilmformate als Serviceleistung, um Produkte oder Dienstleistungen näher zu erläutern.

Erklärfilme können live gezeichnet sein. Bei diesem klassischen Format werden unter laufender Kamera einzelne Szenen oder Motive live gezeichnet und koloriert. Die live zeichneten Sequenzen werden in der Postproduktion an die Geschwindigkeit angepasst. Ein besonderer Vorteil bei livegezeichneten Erklärfilme, ist die dabei entstehende Spannung und Dramaturgie Die Betrachterinnen und Betrachter wollen wissen was aus den anfänglichen Strichen entsteht und bleiben konzentriert bis die zeichnende Hand das Motiv fertiggestellt hat.

Preprodukktion:

Zu Beginn wird ein Briefing geschrieben. Das ist die sogenannte Aufgabenstellung nach der der Film produziert werden soll. Nachdem die Aufgabe klar ist, wird ein Treatment geschrieben. Das Treatment beschreibt die Idee des Films und erzählt im besten Fall eine Geschichte. Nachdem das Treatment freigeben wurde, wird ein Storyboard gezeichnet. Hier werden die einzelnen Szenen und Schlüsselbilder skizziert und durch Regieanweisungen ergänzt. Parallel dazu wird der OFF-Text bzw. Sprecher:innen tat geschrieben. Dieser rundet das Storyboard ab und beschreibt den Text den die Sprecherin oder der Sprecher einspricht. Wenn das Storyboard freigegeben ist, werden alle Schlüsselszenen oder ein Anzug des Films reingezeichnet, damit die angestrebte Stilrichtung dargestellt werden kann.

 

Produktion:

Nach der Freigabe aller Elemente wird der Film produziert. Je nach Stil werden die einzelnen Sequenzen unter laufender Kamera live gezeichnet, mit der Hand animiert, ins Bild hinein und wieder hinaus geschoben oder am Computer animiert. Parallel dazu wird der Sprechertext eingesprochen und die passenden Soundeffekte ausgewählt. Sind alle Elemente zusammengetragen werden diese in der Postproduktion miteinander „verheiratet“ bzw. zu einem Film zusammengeschnitten.

 

Postproduktion:

Die Anleitung hierfür ist Wiederrum das Storyboard. Nach Freigabe der finalen Version werden die letzten Feinheiten am Film umgesetzt, wie z.b. Farbkorrekturen, Optimierung der Zeitachse, sowie Abstimmung zwischen Ton und Bild vorgenommen. Zum Schluss wird der Film in das gewünschte Videoformat abgespeichert und der Kundschaft zur Verfügung gestellt. Auf Wunsch können auch einzelnen Sequenzen extrahiert und als separate Sequenz zur Verfügung gestellt werden.

Ja, denn mit einer professionellen Stimme lassen sich die Inhalte viel besser und klarer vermitteln.
Wenn die Inhalte deutlich, klangvoll und in einem passenden Sprachduktus eingesprochen werden, erhöht sich das Verständnis und die Intensität der Botschaft. Es ist wichtig was gesagt wird, aber auch wie es ausgedrückt wird.

 

In unserer Sprecher:innendatenbank gibt es eine erlesene Auswahl von professionellen Sprecher:innen.

Je kürzer desto besser. Wirksame Erklärfilme sind nicht länger als 120 Sekunden.

Im besten Fall sollte ein Erklärfilm vertont sein, um die Betrachterinnen und Betrachter auch akustisch zu begeistern.
Durch Soundeffekte und eine OFF-Stimme lassen sich vielfältige Emotionen wecken und die Botschaft des Film rät sich besser ein.

Der Preis eines Erlärfilms ist abhängig von der Länge des Films und dem Umfang der eingesetzten Effekte und Stilrichtungen. Je länger und aufwendiger der Film produziert ist, desto teuer wird er.